Werksbesichtigung Sägewerk Streit

Unter dem Motto „Heimische Wirtschaft“ lud der Schwarzwaldverein Hausach zu einer kleinen Wanderung ins Sägewerk Streit zur Werksbesichtigung ein. Schon Tage vor dem Termin war die Anmeldliste voll, so dass einige auf die Warteliste gesetzt werden mussten. Am Ende konnten wir dann 42 Teilnehmer am Parkplatz Narrensteg  begrüßen. Unsere Wanderung führte über den Narrensteg,  vorbei am Hallenbad und übers Hasenfeld zur B33 Brücke und weiter am Kaiserwald vorbei zum Sägewerk. Hier wurden wir schon erwartet und wurden von Frau Ulla Henne, Jennifer Arnold und Steffen Ober herzlichst begrüßt.

Bevor es zur eigentlichen Werksführung ging, wurden wir von Herrn Obert mit einer PowerPoint Präsentation über den Werdegang der Firma, deren Einkaufs- Handelswege und Produkte informiert. Schon das Zahlenwerk über LKW die täglich aus einem Umkreis von max. 100 km das Langholz anliefern und die vielen LKW die notwendig sind um die fertigen Produkte wieder abzutransportieren, brachte die Teilnehmer zum Staunen.

Ausgestattet mit Warnwesten und Kopfhören ging es in zwei Gruppen zur eigentlichen Werksbesichtigung. So konnten wir von der Anlieferung mit dem Langholztransporter, der Einteilung und Entrindung der Stämme, über das Sägen bis zum fertigen Endprodukt alles live miterleben. Wir waren alle überwältigt, mit welcher Geschwindigkeit aus einem Baumstamm am Ende fertige Bretter in verschiedensten Abmessungen produziert werden können. Und das alles  fast automatisch, aber kontrolliert von wenigen Mitarbeitern hinter großen Bildschirmen.

Wieder zurück am Ausgangspunkt erwartete uns Frau Henne mit kühlen Getränken, Kaffee und Hefezopf. Auch Herr Obert war noch bereit alle Fragen zu beantworten. Paul Faist bedankte sich bei Frau Henne für die Organisation und bei Herrn Obert für die beeindruckende Werksführung und überreichte ein kleines Geschenk.

Der Rückweg in die Stadt war wieder eine kleine Wanderung, bei der viel über das erlebte diskutiert wurde. Auch bei der anschließenden Einkehr in der Blume konnte man die Begeisterung über das erlebte noch spüren. Alle waren der Meinung, dass das Thema „Heimische Wirtschaft“ mindestens einmal Jahresprogramm vorkommen sollte.

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