Alpenkulissen, Moore und Seen entlang der Loisach und Isar

Der Schwarzwaldverein Hausach organisierte auch in 2025 wieder eine 3-tägige Radreise im Juni.

Auf dem Weg zur Olympia Sprungschanze in Garmisch-Partenkirchen

Am ersten Tag mussten sehr früh alle Teilnehmer mit ihrem E-Bike und Gepäck an den Verladestellen bereitstehen. An der ersten Ladestelle in Hausach fuhr der Bus kurz nach 5:00 Uhr ab. Bis Schiltach gab es noch 4 Haltestellen, an denen alle 24 Teilnehmer pünktlich im Bus waren. Über Schramberg ging es auf die A 81, am Bodensee vorbei und in der Nähe von Lindau gab es für Alle eine Kaffeepause mit Hefezopf.Weiter ging es über Memmingen an den Weisensee in Österreich. Hier starteten wir bei bestem Wetter unsere Loisach-Radtour. Wir radelten durch das Ehrwalder Becken, die Ortschaft Ehrwald und vorbei an der Zugspitze zur deutschen Grenze. Weiter ging es entlang der Loisach bis nach Garmisch-Partenkirchen. Nach einer Mittagspause gab es einen kurzen Abstecher zur Olympia Sprungschanze und anschließend ging es wieder weiter an der Loisach bis Oberau. Nach 40 km wurden die Räder wieder verladen und wir fuhren mit dem Bus ins Hotel  nach Kochel am See. Nach einem gemütlichen Abendessen im Biergarten ging ein langer, aber schöner Tag zu Ende.

Auf dem Weg von Oberau nach Eschenlohe

Am zweiten Tag starteten wir wieder in Oberau um weiter der Loisach zu folgen. Wir fuhren über Eschenlohe nach Ohlastadt und von dort über einen Umweg nach Schlehdorf am Kochelsee, wo wir die Mittagspause im Biergarten einlegten. Bei unsicherem Wetter ging es weiter durch die Loisach-Kochelsee-Moore. Diese sind ein Komplex aus Nieder- und Hochmoorflächen, die aufgrund ihrer Größe, Artenausstattung und Naturnähe eine deutschlandweite Bedeutung inne haben. Auf Grund von Regen und Gewitter mussten wir nach 39 km die Tour am Kloster Benediktbeuern abbrechen und fuhren mit dem Bus an unser Ziel in die Flößerstadt Wolfratshausen. Hier machten wir noch einen kurzer Abstecher an den Ort wo die bekannten Isar-Floß-Events starten. Nach einem gemütliches Abendessen im „Wirtshaus Flößerei“ ging es mit dem Bus wieder zurück in unser Hotel.

Isar Radweg auf dem Weg von Wolfratshausen nach Mühltal

Am dritten Tag fuhren wir mit dem Bus wieder nach Wolfratshausen wo die Loisach in die Isar mündet. Hier starten wir jetzt am Isar-Radweg, dem wir bis München 35 km folgten. Nach 3,5 km ist das erste Isar-Kraftwerk,ab dem der Fluss teilweise über einen Kanal umgeleitet wird. Ab hier waren immer wieder „Isar-Floß-Events“zu hören und zu sehen. Die Flöße waren voll besetzt mit feiernden und fröhlichen Menschen, teilweise mit ganzen Blaskapellen. Wegen einer Sperrung entlang des Isar-Radweges fuhren wir auf der gut ausgebauten Dammkrone vom Kanal bis zur Staustelle Mühltal. Hier warteten wir auf die ankommenden Flöße, um das Spektakel zu erleben, wie die Flöße durch ein 345 lange Rutsche 18 m in die Tiefe rauschen. Wegen angekündigtem Gewitter konnten wir nicht warten bis das erste Floß starten durfte. Von hier geht der Radweg weg von der Isar ein Stück bergauf, über Straßlach bis wir in Grünwald wieder an die Isar kamen. Ab hier merkt man die Großstadt München mit ihren Isarauen,die wir entlang fuhren bis wir die Isar überquerten in den Englischen Garten. Hier wurden die Räder wieder verladen und wir stärkten uns im Biergarten am „Chinesischen Turm“ noch für die Heimfahrt. Kaum waren wir in München auf der Autobahn kam es zu einem Gewitter mit Starkregen, so dass fast der ganze Verkehr zum Stehen kam. Im weiteren Verlauf wurde am Albabstieg ein Stau mit 15 km Länge gemeldet, deshalb wurde entschieden über die wunderbare Schwäbische Alb zu fahren und erst bei Rottenburg wieder auf die A 81. Mit leichter Verspätung, 3 erlebnisreichen Tagen, kamen wir mit vielen neuen Eindrücken und  Erfahrungen im Kinzigtal wieder an.

Melitta Kamm bedankte sich bei den Organisatoren Gabriele und Paul Faist und dem Trio-Reiseteam für eine gelungene Bus-Radreise und würde sich freuen, wenn auch 2026 wieder eine stattfinden würde.