Nachbericht zur Wanderung am 7 August 2025
Ein sonniger Nachmittag nach den doch kühlen Vortagen war kürzlich eine gute Ausgangslage für eine kleine Nachmittagswanderung des Schwarzwaldverein Hausach.
Gleich nach dem Start auf dem Sagenrundweg Karfunkelstadt in Fischerbach bot sich der Wandergruppe vom Nillkopf ein weiter Rundblick hinab in die Rheinebene bis hinüber in das etwa 50 km entfernte Straßburg, wo man im Dunst vielleicht auch noch das Münster erkennen konnte. Gut sichtbar war die Hohengeroldseck und erstaunt hat die Wanderer dann doch die beträchtliche Anzahl errichteter Windanlagen auf den Vorbergen in der südlichen Ortenau. Gut zu lokalisieren war auch die Schwedenschanze auf dem Rohrhardsberg.
Mit Interesse beobachte die Gruppe die beim nahegelegenen Eckerhof auf Gemarkung Oberentersbach gerade begonnene Getreideernte, ein in den Höhenlagen des Kinzigtals inzwischen seltener Anblick.
Nach der Querung des Hintertals gab bald ein Schild Auskunft über die Sage von Karfunkelstadt. Zügig war dann der stellenweise steilere Aufstieg auf den Kammacker geschafft, der die Kräfte mancher doch herausgefordert hat. Vom nahe gelegenen Kammackerbrunnen wird die Geschichte erzählt, in ihm läge noch heute viel Geld, das allerdings von einem scharfen Hund bewacht wird.
Nach einer Verschnaufpause am Schwarzenbachsattel ging es nun zurück zum Ausgangspunkt. Der Weg dorthin ist kürzlich stellenweise mit grobem Material neu eingeschottert worden, was nicht gerade als wanderfreundlich empfunden wurde.
Bei einer Einkehr in einer Vesperstube ist dann die Halbtagstour entspannt und bei guter Stimmung beendet worden.


